Trauer und Verlust / unerfüllter Kinderwunsch

Wenn jemand aus dem nahen Umfeld verstirbt, ist das für die Angehörigen, insbesondere Eltern, Partner und Partnerinnen, enorm belastend. Nach einer anfänglichen Zeit der Unterstützung fühlen sich die Betroffenen oft alleine mit ihrer Trauer und spüren den Anspruch, wieder zu «funktionieren». Vor allem tabuisierte Gefühle wie Wut, Scham- oder Schuldgefühle können sehr quälend sein. Viele Menschen ziehen sich zurück, verlieren die Motivation für den Alltag oder gar überhaupt weiterzuleben.

Psychotherapie kann helfen, den eigenen Weg durch die Trauer zu finden, denn ein Trauerprozess verläuft individuell und nicht linear.
Psychotherapie bietet Raum, den Schmerz auszudrücken, Erinnerungen zu würdigen und den Verlust in das eigene Leben zu integrieren. Sie hilft, überwältigende Gefühle zu sortieren, Schuld- oder Ohnmachtsgefühle zu verstehen, Ressourcen zu stärken, neue Orientierung zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder Stabilität und Zuversicht zu gewinnen.

Psychotherapie kann auch bei unerfülltem Kinderwunsch entlasten und Orientierung geben. Viele Betroffene erleben Stress, Grübeln und Selbstzweifel, fühlen sich hilflos oder ziehen sich von ihrem sozialen Umfeld zurück - um Fragen auszuweichen oder weil sie Kinder im sozialen Umfeld zu sehr mit der eigenen Kinderlosigkeit konfrontieren.
Psychotherapie bietet Raum für Gefühle wie Trauer, Wut, Scham oder Unsicherheit und hilft, innere und äussere Belastungen besser zu bewältigen. Gemeinsam werden Wege gefunden, Druck und Selbstzweifel zu reduzieren, Entscheidungen im Verlauf medizinischer Behandlungen klarer zu treffen und die Paarbeziehung zu stärken. Schliesslich unterstützen psychologische Gespräche dabei, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, allenfalls neue Perspektiven zu entwickeln und mit dieser herausfordernden Lebenssituation achtsam umzugehen.