Arbeitsweise

Ein erstes Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung Ihres Anliegens und der Rahmenbedingungen sowie der Besprechung des Vorgehens. Die Voraussetzung für eine gelingende Beratung / Therapie ist, dass Sie sich wohl fühlen und dass wir eine gemeinsame Basis finden, auf welcher wir zusammenarbeiten können. Das zentrale Arbeitsinstrument in der Psychotherapie ist das Gespräch, wobei dieses wenn immer möglich draussen im Gehen statt findet.

Ausrichtung und Haltung

«Als naturverbundene und bewegungsorientierte Therapeutin lege ich grossen Wert darauf, die positiven Effekte von Bewegung und Natur in meine Arbeit zu integrieren. Viele Studien zeigen, dass Menschen entspannter und freier sprechen können, während sie gehen. Bewegung fördert das Denken und die emotionale Verarbeitung, die Natur wirkt beruhigend und stressreduzierend. Die offene Landschaft eröffnet Perspektiven, und das bewusste Gehen stärkt das Gefühl von Stabilität und Verbundenheit – all dies kann in herausfordernden Lebenssituationen sehr unterstützend sein. Zudem können Rituale in der Natur eine tiefgehende Wirkung haben, weil sie symbolische Handlungen mit einer bewussten Absicht verbinden. Sie helfen, innere Prozesse zu strukturieren, Übergänge zu markieren und Veränderungen greifbar zu machen.

Des Weiteren verfüge ich über eine hypnosystemische Therapieausbildung. Das bedeutet, dass ich den einzelnen Menschen im Beziehungsnetz seines Umfeldes betrachte und seine Symptome als ungeeignete Lösungsversuche in den bestehenden Beziehungsmustern verstehe. Interventionen haben zum Ziel, diese Muster deutlich werden zu lassen, Ressourcen zu aktivieren und die Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten lösungsorientiert zu erweitern.
Die Grundhaltung der hypnosystemischen Therapie besteht darin, nicht nur die Person in ihrem Umfeld, sondern auch die in Symptomen und Konflikten verborgenen Kompetenzen und Ressourcen wertzuschätzen und damit einen würdevollen Weg zu gewünschten Veränderungen zu bahnen.
Hypnose ist dabei keinesfalls ein Zustand der Abwesenheit oder Hilflosigkeit, sondern ein selbst gesteuerter und kontrollierter Trancezustand wie er auch beim Tagträumen vorkommt. Die Methode geht davon aus, dass hilfesuchende Menschen selbst am besten wissen, was für sie hilfreich ist. Während des angeleiteten Trancezustandes wird die Aufmerksamkeit nach Innen und der Fokus auf Möglichkeiten beziehungsweise das Potential und vergessene Ressourcen gerichtet. Das Wissen, das wir oftmals nur in unserem Unterbewusstsein gespeichert haben, soll ins Bewusstsein gelangen, damit es nutzbar wird. Auf diese Weise werden neue Lösungen und Möglichkeiten geschaffen für konkrete Veränderungen im Alltag.

Noch ein Hinweis zu Medikamenten:
Eine Behandlung mit Medikamenten kann ausschliesslich in Zusammenarbeit mit ihrem Hausarzt oder einem Psychiater erfolgen. Dasselbe gilt für das Erstellen von Arztzeugnissen.